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UPCOMING GROUP SHOW @HENRIETTA WEITHORN GALLERY DÜSSELDORF. 26 th Nov. 2021. Infos coming.

DER HIMMEL IST GLEICH ÜBERALL 2021

2021. DER HIMMEL IST GLEICH ÜBERALL 

Sep. 2021, Art Project in Collaboration mit Kunstx, Riad Nassar und Borussia Mönchengladbach. Opening eröffnet durch Dr. Elke Backes.

Pressemitteilung RP_MG: https://rp-online.de/nrw/staedte/moenchengladbach/kultur/moenchengladbach-kunstaktion-mit-marlon-red-riad-nassar-und-bernhard-jansen-im-borussia-stadion_aid-62482027

 

Rede Dr. Kunsthistoriker Elke Backes.

DER HIMMEL IST GLEICH ÜBERALL

Projekt Marlon Red in Kollaboration mit Kunstx, Borussia Mönchengladbach und

Riad Nassar.

(Videoinstallation-Stream, Soundinstallation-SOLFEGIO, Performance)

Was für ein Wahnsinnsort oder um direkt den Bezug zur Kunst von Marlon Red herzustellen:

Was für ein Wahnsinnsraum.

Als Mönchengladbacher Local und damit natürlich auch Borussia-Fan ist es mir eine große Ehre ein paar Worte der Einführung für das zu geben, was uns gleich erwartet.

Kunst im Stadion. Wie kann dieser gigantische Raum, der natürlich für den Fußball geschaffen wurde, zum Ort für Kunst werden und vor allem, warum?

Ein Blick auf den Titel ISOLATION Vol.2 der Ausstellungsreihe des Kunst- und Kulturraums Kunst X. von Bernhard Jansen vermittelt schon eine erste Idee.

Das Gefühl der Isolation war das, was jeder von uns und jeder auf der gesamten Welt im letzten Jahr körperlich zu spüren bekommen hat. Es war das zentrale Gefühl, mit dem jeder umzugehen hatte und das es auszuhalten galt.

Das betraf natürlich auch die Fußballspieler und Künstler, die plötzlich vom Publikum getrennt zu agieren hatten und nur noch über online-Formate miteinander kommunizieren konnten. Gefehlt hat hierbei nicht nur das soziale Miteinander, sondern auch das sinnliche Erlebnis. Und um das geht es heute im Besonderen.

Die Aufgabe von Marlon Red bestand darin, eine künstlerische Idee zu entwickeln ISOLATION

sinnlich erlebbar werden zu lassen. Als Künstlerin, die sich mittels Malerei und Skulptur ausschließlich mit dem Raum und dem Raumverständnis auseinandersetzt, war es deshalb schon einmal klar, dass genau das die Ausgangssituation für die Idee-Entwicklung bestimmte: Es galt Isolation und Raum zusammenzubringen.

Zur Verfügung stand ihr der Caravan Kunst X.

Also eine Ausstellung im Caravan und jeder geht einzeln rein? Zu wenig.

Auch in der Absicht ihr Werk weiterzuentwickeln, sollte es etwas sein, dass sie Neues in der Erforschung des dreidimensionalen Raums entdecken lassen könnte.

Als Idee Klang in Form zu übertragen, hatte Marlon bereits mit Solfegio-Frequenzen gearbeitet. Das sind Klänge, die als Mittel für Meditation und Selbstheilung angewandt werden und somit auch das Thema oder besser gesagt den Umgang mit Isolation berühren. Warum nicht eine Soundinstallation im Klangbild des Solfegio komponieren und nicht künstlerische Werkzeuge, sondern den Körper als Medium einsetzen? Also performativ auf diese Klänge reagieren.

Die Idee ISOLATION über eine Soundinstallation und Performance zu inszenieren, war fast rund. Es blieb die Frage, wie man unter den gegebenen Bedingungen möglichst viele Menschen erreichen könnte.

Und natürlich die Frage der technischen Umsetzung. Zusammengefasst: Das Wie und Wo.

 

Zunächst zum Wie: Die Kooperation mit Video- und Soundkünstler Riad Nassar, mit dem Marlon bereits in einem anderen Projekt zusammengearbeitet hatte, schaffte die notwendigen Voraussetzungen. Riad setzt sich in seiner Arbeit im Schwerpunkt mit der Wirkung von Klängen auf den Raum und die menschliche Wahrnehmung auseinander. Entsprechend verfügte er über das künstlerische und technische Know-how eine Soundinstallation sowohl komponieren als auch übertragen zu können.

Und das wo? Der Gedanke, das Projekt im Stadion zu realisieren, lag aus den anfangs genannten Aspekten nahe. Das Stadion spiegelt einen besonderen Ort der Isolation in Zeiten der Pandemie, der die Akteure und Zuschauer voneinander trennte und eine Teilhabe nur medial ermöglichte. Es spiegelt darüber hinaus einen isolierten Raum inmitten der Stadt, der dennoch einer Kuppel ähnlich den Blick in die Weite des Himmels ermöglicht. Den Himmel, der gleich ist überall, wie es der Titel des Projekts überschreibt. Der Himmel, der alle Menschen miteinander verbindet und deshalb auch das zentrale Element der Videoinstallation bildet, die gleich- ebenso wie der Sound über ein Instagram-Streaming übertragen wird und hiermit eine weltweite Teilhabe ermöglicht.

Dass die Realisierung nun hier im Borussia-Park stattfinden kann, welches alle inhaltlichen, räumlichen und technischen Voraussetzungen schafft, ist Bernhard Jansen und seinem besonderen Netzwerk in der Stadt, so auch zur Mönchengladbacher Kulturoffensive Corinna, die das Projekt gefördert hat zu verdanken. Und natürlich der Unterstützung von Borussia Mönchengladbach. Hierfür ein ganz dickes Dankeschön!

Abschließend noch ein paar Worte zur Vita der drei Protagonisten, um es zeitlich nicht ausufern zu lassen, nur zu ihren Abschlüssen: Marlon Red studierte an der Kunstakademie Düsseldorf und ist Meisterschülerin von Markus Lüpertz, Riad Nassar an der Heinrich-Heine-Universität mit Magisterabschluss Literaturwissenschaften, Bernhard Jansen ebenfalls an der HHU mit Promotionsabschluss Kunstgeschichte.

Wir habe es also mit drei Kreativen in ganz unterschiedlichen Disziplinen zu tun, die ihre Kräfte für dieses Projekt gebündelt haben. Kann ja nur spannend werden!

Auf geht’s zu „Der Himmel ist gleich überall“

 

2021. INTERVIEW und Podcast  @elkebackes.com 

instagram/       https://atelierbesuche.com/  Spotify.

Marlon Red – Auf der Jagd nach der unentdeckten Form

Auch als Podcast auf Spotify und Youtube (Link siehe unten) 🎤

Fotos: Natascha Romboy | English Version below

Düsseldorf. Die Idee der reinen Konzentration auf das Zusammenspiel von Form und Farbe – unter Verzicht auf jede Gegenständlichkeit – ist innerhalb der Kunstgeschichte nicht neu. Dass und warum die Fortsetzung dieser Idee nach wie vor aktuell und spannend sein kann, zeigt mir mein Besuch bei Marlon Red. Ein kurzer Blick auf ihre Malereien und Zeichnungen reicht aus, um die leidenschaftliche Experimentierfreude zu erkennen, die jedem einzelnen ihrer Werke innewohnt. Immer wieder aufs Neue überraschen ihre Bildmotive mit unterschiedlichsten Raumsituationen, die sie über die unendlichen Kompositionsmöglichkeiten aus Linie und Farbe, aufgetragen und bearbeitet auf verschiedensten Bildträgern, zu gestalten weiß.
Doch sind es nicht nur die Arbeiten selbst, die überraschen. Auch das Wohnatelier, das sich im Laufe meines Besuches als Schatzkammer entpuppen wird, sowie die Biografie der aus Rumänien stammenden Meisterschülerin von Markus Lüpertz verbinden sich sukzessive zu einem Ganzen …

Weiterlesen unter folgendem Link (inkl. Ankaufsempfehlung):
https://atelierbesuche.com/marlon-red/

Podcast:
Spotify
Youtube

– English Version –

In pursuit of the undiscovered form

Düsseldorf. In the history of art, the idea of the absolute concentration on the interaction of form and colour – while refraining from any representationalism – is not new. My visit with Marlon Red shows me the fact and reason why this continues to be topical and exciting. A quick look at her paintings and drawings is enough for me to realise her passionate joy of experimenting, which is inherent in each one of her works. Her picture motifs in ever new spatial situations which she is able to design in infinite compositions of lines and colour, applied and processed on the most diverse image carriers, provide surprise upon surprise.

… to read more click the following link:
https://atelierbesuche.com/marlon-red/?lang=en

Podcast:
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Youtube

Stay curious 😉
Your Elke Backes

2020. RAUM SCHROTH im Museum Wilhelm Morgner.

MULTILAYER

Vision 20/20

Mit Arbeiten von rund 50 internationalen Künstlerinnen und Künstlern richtet MULTILAYER. Vision 20/20 den Blick auf ein aktuelles Phänomen der konkreten Kunst, das gegenwärtig vielerorts in den Ateliers stattfindet: die Mehrlagigkeit der Darstellung in der Bildfläche.

Die Werke zeugen im zweidimensionalen Medium – insbesondere Malerei und Zeichnung – von mehrdimensionalem Denken und Formulieren, während sie zugleich die perspektivische Darstellung definierter Räume überwinden.

Vielmehr überlagern sich gleichzeitig und am selben Platz unterschiedliche Strukturen, die zusammenwirken und dennoch individuell erkennbar bleiben.

Die strukturelle Vielschichtigkeit bringt mit der Gleichzeitigkeit unterschiedlicher Vorgänge, der „Simultanität von Ereignissen“ (Thomas Micchelli) einen Aspekt der Wirklichkeit zum Ausdruck – ähnlich der Überlagerung von Erinnerungen und Zukunftsvorstellungen in der Wahrnehmung des gegenwärtigen Moments.

Im Verhältnis von in sich geschlossener Eigenständigkeit und bezugnehmendem Miteinander ist der Zwischenraum der Bildebenen eine Information für sich: Hier wird eine besondere Tiefe und eine eigene Energie erzeugt und spürbar.

Die Ausstellung, die als beobachtender Zugriff auf ein aktuelles, lebendiges Phänomen verstanden werden kann, führt vor allem Malereien und Zeichnungen zusammen, die größtenteils in den letzten beiden Jahren entstanden sind und zeigt damit die vielfältigen eigenständigen Positionen von Künstlerinnen und Künstlern verschiedener Generationen und Nationalitäten, mit denen sie sich diesem Thema zuwenden.

Die erste Idee zu MULTILAYER stand in engem Zusammenhang mit einem durch den beschlossenen und bevorstehenden Brexit (neu) angestoßenen Hinterfragen von Landesgrenzen und Nationalidentitäten.

Mit Werken aus Ungarn, Großbritannien, Serbien, Slowenien, Holland, Belgien, Norwegen, Spanien, den USA und Deutschland wird MULTILAYER als Wanderausstellung reisen – nach der ersten Station im RAUM SCHROTH im Museum Wilhelm Morgner, Soest, DE (10.10.20 – 10.01.21) wird sie im Künstlerhaus Plüschow, DE, in Tremenheere Sculpture Gardens, Penzance/Cornwall, GB und im Vasarely Museum, Budapest, HU zu Gast sein. Weitere Stationen sind in Planung.

Øystein Aasan (NO) ǀ Tim Allen (GB) ǀ Stefan Annerel (BE) ǀ Steven Baris (US) ǀ Dominic Beattie (GB) ǀ Nelleke Beltjens (NL) ǀ Wolfgang Berndt (DE) ǀ Andrew Bick (GB) ǀ Alain Biltereyst (BE) ǀ Britta Bogers (DE) ǀ Beti Bricelj (SL) ǀ Brice Brown (US) ǀ Dan Devening (US) ǀ Ursula-Lisa Deventer (DE) ǀ Edgar Diehl (DE) ǀ Mark Francis (GB/BE) ǀ Luc Hoekx (BE) ǀ Vanessa Jackson (GB) ǀ Michael Jäger (DE) ǀ Jason Karolak (US) ǀ Imi Knoebel (DE) ǀ Gerda Kruimer (NL) ǀ Antoine Langenieux-Villard (GB) ǀ Rudy Lanjouw (NL) ǀ Annekatrin Lemke (DE) ǀ Jai Llewellyn (GB) ǀ Peter Lowe (GB) ǀ Jonas Maas (DE) ǀ Dóra Maurer (HU) ǀ Patrick Mifsud (GB) ǀ Burghard Müller-Dannhausen (DE) ǀ Laurence Noga (GB) ǀ Paul Pagk (GB/US) ǀ Nina Pops (RS) ǀ Marlon Red (RO) ǀ Tim Renshaw (GB) ǀ Ivo Ringe (DE) ǀ James Ryan (GB) ǀ Julio Rondo (ES) ǀ Suzan Shutan (US) ǀ Sonita Singwi (US) ǀ Sandi Slone (US) ǀ Gary Stephan (US) ǀ Lorraine Tady (US) ǀ Danielle Tegeder (US) ǀ Isabella Til (DE) ǀ Don Voisine (US) ǀ Thomas Weil (DE) ǀ András Wolsky (HU) ǀ Miro Zahra (DE)

2020. WINTERREISE . SPRACHKÖRPER. 

Thomas Huy, Marlon Red und Riad Nassar – Winterreise

(Performance, Videoprojektion, Musiktheater)

DAZU GIBT ES EIN VIDEO. Bei Interesse schreiben Sie mich bitte an: art@marlonred.com

kunst+tonic

Die polyphone Text-Sound-Performance von uns basiert auf Ausschnitten des Liederzyklus Winterreise von Franz Schubert. Diese werden durch digitale Transformation, gefundenen und erfundenen Sätzen, Stimmbearbeitung, die Klangfarben von Deutsch und Rumänisch elektronisch und rhythmisch in einen neuen Kontext gestellt.Wir arbeiten mit Sprache als Instrument, Vokalimprovisation und Texten aus der Winterreise und dem Gedicht Luceafar von Mihai Eminescu. Diese erweitern wir performativ durch elektroakustische Extensionen und visuellen Interaktionen mit dem Publikum.

In Schuberts Winterreise wird eine Person mit widersprüchlichen Gefühlswelten auf dem Wege seines Verfalles, seines Wintereinbruches, bis hin zu seinem Tod konfrontiert. In dem Menschen brodeln Verzweiflung und Wut parallel zu überheblicher Fröhlichkeit und Flucht in schönen Gedanken. Er hat verschiedene Gesichter und doch nur eines, eine Dualität der Widersprüche. Mit dieser Thematik beschäftigen sich die Künstler Marlon Red und Thomas Huy. Dazu gibt es Video- und Soundperformance von Riad Nassar. Durch Ausschnitte aus der Winterreise suchen sie in einer Verschmelzung von multimedialer Performance und Konzert das Gleichgewicht des Ungleichgewichtes.

Die rumänische Künstlerin Marlon Red hat an der Kunstakademie Düsseldorf bei Markus Lüpertz und Thomas Grünfeld studiert. Ihre Arbeit bewegt sich zwischen Malerei, multimedialer Installation und Performance. 2020 hat sie Ausstellungen bei Wilhelm Morgner Museum („Multilayer“), AEther Space in Den Haag („Wild Wild East“) und Ulf Larsson Gallerie („Winter Salon“).
https://www.instagram.com/marlon.red/

Der deutsche Bassbariton Thomas Huy studierte an der Hochschule für Musik und Tanz Köln bei Thomas Piffka. Er ist vielseitig von Oper, Konzert bis hin zu Kunstperformance tätig. Zu seinen Stationen gehören unter anderen Tonhalle Düsseldorf, Theater Solingen, Ruhrtriennale und die Wuppertaler Bühnen, wo er 2021 in der Oper „der Automat“ wieder zu erleben ist.
https://www.dlopera.com/thomas-huy
https://www.instagram.com/mr.bassbariton/

Der Künstler Riad Nassar arbeitet mit verschiedenen Techniken der Sound- und Videoinstallation bis hin zu multimedialer Performance. Er ist vielseitig in den Bereichen Konzert, Performance, Installation und Musiktheater/Oper tätig.
http://www.riad.io/
https://www.instagram.com/riadxio/

DIMENSIONS OF DIALOGUE

Eine Kollaboration mit Franzmann JugendKULTURcafe Düsseldorf und Fototeca de Cuba_Film & Fotografie Museum Havana, Cuba.

Jugendkulturcafé Franzmann
Ratinger Str. 20, 40213 Düsseldorf

Opening:
16th of February at 18:00-22:00 h
Opening Performance at 18:30 h, with Marlon Red & Cristiana Cott Negoescu

Artists: Liudmila & Nelson, Marlon Red (Cristina Apavaloaei), Konstantinos Angelos Gavrias, Cristiana Cott Negoescu.

Programm Exhibition_Franzmann:
Fr. 18.00-22-00 Uhr/ Sa. 12.00-18.00 Uhr/ So. 12.00-18.00 Uhr.

DIMENSIONS OF DIALOGUE
focuses on a dialogue between object and subject, time and personal identification. Our dialogue also deals with political issues, such as social struggles, migration, human interaction and exile.
We are dedicated to photography, video and performance, the challenge of interpersonal communication, turning photography into a resonator and speaker.
Marlon Red, Liudmila & Nelson, Konstantinos Angelos Gavrias and Cristiana Cott Negoescu are part of the dialogue in which they cover similar topics. Duality as a means and expression of a transcendent experience of photography, time and space: My behavior in space, it is static or in motion?

DIMENSIONS OF DIALOGUE
konzentriert sich auf einen Dialog zwischen Objekt und Subjekt, Zeit und persönliche Identifikation. Unser Dialog behandelt auch politische Themen, wie Außeinandersetzungen mit der Gesellschaft, Migration, menschliche Interaktion und Exil.
Wir widmen uns Fotografie, Video und Performance, den Herausforderung zwischenmenschlicher Kommunikation, indem wir die Fotografie zum Resonanzraum und Redner werden lassen.
Marlon Red, Liudmila & Nelson, Konstantinos Angelos Gavrias und Cristiana Cott Negoescu sind Teil des Dialogs, in dem sie ähnliche Themen behandeln. Dualität als Mittel und Ausdruck einer transzendenten Erfahrung von Fotografie, Zeit und Raum: Mein Verhalten im Raum, sei es statisch oder in Bewegung?

Regele Mihai I al Romaniei in avion. copyright Casa Regala a Romaniei. Marlon Red Abzug. e.a.

DIMENSIONS OF DIALOGUE 2017 Performance

Studio Kaltenbach.

Mit Cristiana Negoescu und Konstantinos Angelos Gavrias

Dialogue acts. Analysis of dimensions of communication in dialogue.
A ‚dimension‘ in this context is a cluster of semantically related communicative functions which has a conceptual, theoretical and empirical significance. Five criteria are put forward for including a particular dimension in a multidimensional annotation schema: it should be (1) theoretically justified; (2) empirically observed; (3) recognizable by human annotators and by machine; ( 4) addressable independently of other dimensions; and (5) reflected in a significant number of existing dialogue act schemes.“

Dimensions of communication 2009
Volha V. Petukhova, Harry C. Bunt
TiCC, Tilburg University