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ROOZBEH GOLESTANI Galerie

Freitag, den 4. März 2016, 18.00–22.00 Uhr
Freya Stockford, Katja Tönnissen, Cristina Apavaloaei, Wanda Koller
ROOZBEH GOLESTANI Galerie, Düsseldorf

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If you wash up, I´ll dry up

Cristina Apavaloaei (g. 1982 in Bistritz)
Cristina Apavaloaei geht mit ihrer abstrakten Malerei dem Interesse an Linie und Fläche auf verschieden großen und unterschiedlich bemalten Leinwänden nach. Nahezu konstruktivistische Rahmen- und Gitterkompositionen loten die Erscheinung des Räumlichen innerhalb einer gedeckten Farbflächenkomposition aus, während in anderen Bildern bunte, expressive Kleckse wellen- oder spiralförmig die linearen, streng geometrischen Bildfindungen überschreiben, deren Grundzüge noch in kräftigen Farben hindurch scheinen. So wird eine längliche, deckend bemalte Leinwand einem fein gestreiftem Quadrat beigefügt – das Prinzip und Motiv des Rahmens ist stets präsent: Als deckend gefülltes oder durch Linien angedeutetes Quadrat weist die Form schon an sich auf die Bildtradition der Leinwand und deren räumlicher Ambiguität. In Verbindung mit der weißen Wand und dem leeren Umraum setzt Apavaloaei ihn – hell oder dunkel lackiert – auch in den Raum hinaustretend als Erweiterung der Malerei in den skulpturalen Bereich ein. Cristina Apavaloaei hat das Studium der Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf als Meisterschülerin von Prof. Markus Lüpertz mit Akademiebrief abgeschlossen. Sie wurde 2013 mit dem Caseable Förderpreis und 2010 mit dem Lovells Förderpreis ausgezeichnet. 2012 erhielt sie ein Stipendium der Rotary Stiftung. Neben weiteren Preisen kann Apavaloaei auf zahlreiche Ausstellungen zurückblicken. Derzeit werden Ihre Arbeiten im Museum Kunstpalast ausgestellt.“
Roozbeh Golestani

LichtStärke

25. Oktober 2013 bis Anfang Februar 2014
‚LichtStärke‘
Art Room 9 Galerie, München

Ausstellung mit Bildern von Harald Puetz und MARLON RED sowie Fotokunst von Cubri

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25. Oktober 2013 bis Anfang Februar 2014
Die Vielseitigkeit, Licht als Stilmittel und Ausdrucksform einzusetzen, fasziniert seit jeher künstlerisches Gestalten. Licht schafft Räume und lässt sie erst erkennbar werden, gestaltet ihre Ausmaße und Atmosphäre. Trifft es dann auf Formen und Figuren, entsteht das Spiel von Licht und Schatten.

Für Marlon Red (Cristina Apavaloaei)
lässt sich nur mit Licht der eigene Weg auch finden.„Licht kann man nicht malen, man muss es einfangen, indem man dem Licht etwas in den Weg stellt – nämlich Farbe. Diese reflektiert das Licht und macht es sichtbar“, schreibt der Künstler Harald Puetz. Nach seinem Studium an der Akademie der Bildenden Künste in München arbeitet Harald Puetz seit 1985 als freischaffender Künstler. Seine in der Galerie art room9 ausgestellten Bilder gehören seinem Werkkomplex „Lichtspuren“ an, der sich formal an der Farbfeldmalerei orientiert. Die Thematik der Lichtwirkung bestimmt das jetzige Schaffen von Harald Puetz. Sein Anliegen ist eine für ihn perfekte Wiedergabe von Licht und Transparenz, mit denen er Räume bildet und Anmutungen von Landschaften kreiert. Von der Bildmitte seiner überwiegend querformatigen Kompositionen erzeugt er sanfte helle Töne, die in den Horizont übergeht und das Innenfeld lichterfüllt erscheinen lässt.
Als Meisterschülerin studierte die rumänische Künstlerin bei Prof. Markus Lüpertz, dem bekannten deutschen Maler und Rektor der Kunstakademie Düsseldorf bis 2009. Im Spannungsfeld von Figuration und Abstraktion lassen sich auf ihren Arbeiten immer wieder menschliche Silhouetten erahnen. Meist sind es „Vogelmenschen“ die in den von Blau-, Rot- und Erdtönen beherrschten Bildern auftauchen. Für Cristina Apavaloaei erinnern diese mythischen Gestalten auch an die lange Phase der Unterdrückung in ihrem Heimatland. Andere Werke sind wiederum deutlich abstrakter. In Ihren konstruktivistischen Kompositionen spielt Licht eine gestalterische Rolle, in dem die erzeugten Schatten zusätzliche Plastizität vermitteln.

Alle Bilder der Ausstellung finden Sie in der folgenden Gallery. Alles Leben strebt nach Licht, das Wachstum fördert und Wärme erzeugt, die wiederum auch dessen Zerfall beschleunigt. Für alle Lebewesen schafft das Licht eine immerwährende Balance. Die von Cubri geschaffenen Bilder „Poppies“ zeigen die Blumen auf dem Zenit ihres Daseins. Sie streben nach oben zur Sonne, doch die Falten und feinen Risse in ihren Blüten weisen bereits Ansätze des Verblühens- des Vergehens auf. Die Schönheit ihrer Form und die komplexe Anordnung im Inneren der Blüte wird von Cubri hervorgehoben und in ihrer ganzen Perfektion sichtbar gemacht sowie gleichzeitig durch stark farbiges Licht verfremdet.

Kunstraum, Neuss

20. April-20. Mai 2010
Kunstraum Neuss

Abstrakte Malerei im Kunstraum
http://www.rp-online.de/nrw/staedte/neuss/abstrakte-malerei-im-kunstraum-aid-1.188675

Neuss. Schon als Schülerin wusste Christina Apavaloaei, dass sie Malerin werden wollte. In ihrer Heimat Rumänien hat sie eine Kunstschule besucht und sich nach dem Abschluss die Kunstakademie Düsseldorf ausgesucht, um dort zu studieren. Seit 2005/06 gehört sie zur Klasse von Professor Lüpertz, sieht sich aber weniger von dessen Malerei als vielmehr von der Cobra-Bewegung beeinflusst, die nach dem Zweiten Weltkrieg einen Neuanfang mit experimenteller Kunst wagte.

In einer Ausstellung im Kunstraum Neuss zeigt die Künstlerin, dass sie ganz klar auf dem Weg in die abstrakte Malerei ist. „Ich habe figürlich angefangen“, erzählt Apavaloaei, „aber mehr im Sinne des Konstruktivismus und wusste eines Tages, dass es so nicht mehr geht.“ Immer stärker stilisieren oder sich ganz dem Abstrakten zuwenden waren die Möglichkeiten – Christina Apavaloaei entschied sich für die Abstraktion („das Malen ist einfach freier“) und arbeitet erst seit kurzem wieder mit Zitaten an das Figürliche.

So lassen sich in ihren expressiven, von intensiven Blau-, Rot- oder Erdtönen beherrschten Bildern immer wieder menschliche Silhouetten erahnen. Von Vogelmenschen zumeist, denn die Malerin ist fasziniert von dem Mythos dieser Wesen, die für sie zugleich auch für die jahrhundertelange Unterdrückung ihrer Heimat stehen.

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Cultural Center Palatele Brâncoveneşti

February. March 2010.
The Cultural Center Palatele Brâncoveneşti Mogoşoaia
Friedrich Dickgiesser & Cristina Apăvăloaei
Controvers / Controverse Controversies
Begrüßung: Doina Mindru, Ioan Sbarciu und Markus Lüpertz

http://artactmagazine.ro/a-dialog-between-generations/

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A space with a very special historical, cultural and spiritual load, unconventional but giving itself to all those willing to bring life to it through their art works, the ground floor of the Brâncovenesc Palace in Mogoşoaia hosts these days a dialogue exhibition belonging to Friedrich Dickgiesser and Cristina Apăvăloaei from the Art Academy in Düsseldorf, prestigious European institution of artistic higher education skillfully and managed by the renowned professor Markus Lüpertz, one of the representative painters of the German neo-expressionism, creator of an art school, good friend of Romania, and especially of the University of Art and Design Cluj-Napoca, with whom he developed not only an artistic relation, but also a friendship, frequently being prof. Ioan Sbârciu’s guest, with whom they organized two important exhibitions at the Art Museum Cluj ‚The Mistery of Friendship‘ (2005) and at the Contemporary Art Gallery within the Brukenthal Museum Sibiu ‚Landschaft, Mensch und Ding‘. Der Kunst die Regeln geben; ‚Landscape, Human Being and Work‘. The Art that Sets the Rules (2007). In fact, even this new exhibition in Mogoşoaia, made by Markus Lüpertz assistant and one of his students is the result of the contact that The Cultural Center Palatele Brâncoveneşti Mogoşoaia established with Markus Lüpertz and the institution that he is managing due to the painter, PhD prof. Ioan Sbârciu and his exhibition in Mogoşoaia (the fall of 2006), when the famous German painter attended and gave a speech in front of the audience the day of the exhibition’s opening.

In order to underline the spirit of the Art Academy in Düsseldorf, Cristina Apăvăloaei, 5th year student of the painter Markus Lüpertz, proposes a dialogue with the world, her paintings being metaphors of some short stories emitting feelings, sensibility and engagement in processing the chosen topics.